Category Archives: Privates

Ein guter Tag…

oder eher eine gute Nacht?

Ich war tatsächlich mal bei Lust und Laune an Webseiten herumzuschrauben. Gedacht, getan und nachdem wir eh schon seit längerem eine ordentliche Präsenz für unsere Larp-Gruppe haben wolltet: Tadaa… hab ich eben eine gebastelt.

Noch ist sie in einer Art Testphase und noch nicht publik, einzig ihr, meine treuen Leser, kommt in den verfrühten Genuss einen Blick auf sie zu erhaschen…

Sumpfbären Website

http://sumpfbären.de/

Und wo ich grad dabei bin und mein Vater noch dazu Geburtstag hat, lös’ ich doch auch mal mein Versprechen ein ihm eine neue zu kredenzen. Wird auch bitter Zeit.

OSM Grafing Logo
Offroad Service Müller // Grafing

Natürlich gleich mit ordentlichem Logo…

osm-grafing

http://osm.sumpfbaeren.de/
Aktuell noch auf dem neuen Sumpfbären-Server, bis ich die Zugangsdaten bekomm’

Kennt ihr das? Grad bei den liebsten und verständnisvollsten Menschen, die meist in Ruhe abwarten, vergisst man oft schneller das man eigentlich noch etwas für sie erledigen wollte. Auch kümmert man sich weniger um sie, da sie ja nichts sagen oder rumschreien und auf sich aufmerksam machen, wenn nur irgendeine Kleinigkeit nicht stimmt.

Ich selbst würde mich auch zu den Ersteren, den Ruhigen, Leisen und Verständnisvollen zählen. Man hofft die Anderen merken schon wenn mit einem etwas ist, einem etwas nicht passt oder lässt ihnen Zeit, irgendwann werden sie schon noch dran denken.

Langsam bin ich mir nicht mehr sicher, ob das wirklich die beste Art ist durch’s Leben zu schreiten… Nein, ich will nicht wie manch’ Einer jegliche Kleinigkeit groß auftischen, aber so ab und an, einfach mal die Klappe aufmachen und auf etwas bestehen.

Und das ist der Gedanke zum Donnerstag…

#oldschool fail

Wer mich kennt, weiß, dass ich alte Technik liebe. Neu auch, das ist es nicht, jedoch haben alte Maschinen und Geräte eine eigene Faszination –sogar ihren Nutzen in dieser schnelllebigen Zeit.

Doch manchmal muss man mit der Zeit gehen. Daher habe ich mir nun doch endlich mal ein Smartphone organisiert. Kein besonders gutes oder neues, aber schon um vieles besser als mein altes Handy. Naja, dachte ich jedenfalls ^^

Ausgepackt aus der doch sehr coolen Verpackung, schnell zusammengesteckt (Folie abgezogen, yeay) und eine rumliegende Prepaid Sim-Card rein.

Erste Bemerkung: Man ist der Startton laut, Zweite: Wie war das Wlan-Passwort gleich wieder?

Das Problem behoben ging es weiter: Ich vergaß, mein Zimmer ist ein Nuklearer Bunker und Wlan strahlt durch mehrere Betonwände in fast jede Ecke und zu den Nachbarn, jedoch nicht bis zu meinem Rechner T__T

Okay, Zimmer gewechselt, alles eingestellt. Zurück an den Rechner, anschließen, austesten. Hie und da an diversen Einstellungen rumgetüdelt, irgendwann dritte Erkenntnis: das Ding braucht eine SD-Karte. Also schnell die frisch gewaschene Karte reingeflanscht, wieder neu gestartet und mehr spielen ^^

Sim für Datenverkehr freigeschaltet, Hintergrundbild nach Ändern des Homeverzeichnisses auf Root auch vom PC rübergeschoben, so ein lustiges, absolut unsicheres Muster zum freischalten eingerichtet (hui, Spiralen ^^) und lustig bemerkt das nach 2s Nichtstun in Ruhemodus gehen echt doof is’.

Dann, meine erste Nachricht. Ging ja schnell. Ahh, Guthaben leer, äääh?…

Letzte Bemerkung: Der Frust über das nicht vorhandene Wlan hat mich doch tatsächlich die Datennutzung kurz! aktivieren lassen. Google Play hat diesen Moment genutzt und sich und alles was es gefunden hat upgedatet. Zack, Prepaid-Guthaben reicht nicht mal dafür aus…

Naja, war ein Versuch wert. Bleib ich halt erstmal bei meinem alten, treuen Nokia 6500 classic! #oldschool eben…

Morning Glory

Mazzy Star – ein geniales Lied, das ich über Rick and Morty – Rick Potion #9 kennenlernen durfte. Eine Folge eines so abgedrehten Cartoons das man ihn gesehen haben muss, um die Tragweite dieses Werkes zu verstehen.

Der Humor ist krude, die Folgen verwirrend und am Rande des guten Geschmacks, ach was sag ich da: So oft meilen drüber. Und doch findet sich in diesem Humor eine Tiefe die man dieser Serie auf den ersten Blick nicht zutrauen würde. So auch am Ende jener Folge, die mit diesem herrlich, düsterem Lied unterlegt ist.

Ich will nicht zuviel verraten, aber wenn man Morty mit einem Thousend-yard stare seine Familie beobachten sieht, dazu dieses Lied… einfach nur wow. Sie haben das Konzept der Serie genommen und wirklich einmal in’s Extreme gedacht. Ach, was macht das Spiel mit Parallelwelten doch Spaß, ein jeder Comicfan wird’s kennen – nur niemals so gut umgesetzt.

Grippe verleiht Supersinne! yeay‽

Für’s Con zu krank und daher mit dem 7 Uhr Eilexpress am zweiten Tag wieder zu Hause abgeliefert. Sachen kommen nach.

Nach einem Tag unter Bettdecken begraben heute nun der Versuch wieder etwas Leben in die Sache zu bringen und mal etwas zu Essen. Soll ja gut sein habe ich gehört.

Hunger ist da keiner, eher das Gegenteil, gerade da meine Sinne alle übertrieben scharf sind und jeder Raum, ja sogar jede Ecke in meinem Zimmer irgendeinen anderen Geruch hat der einfach nur intensiv ist. Erstmal raus und einkaufen und -boah- ich riech den Bauernhof und jede einzelne Kuh bis hierher.
Im Supermarkt husche ich wie der Geist eines Kleinkindes durch die Reihen, bleich mit schwarzer Kapuze und dermassen geschwächt, dass ich sogar Probleme habe die Tomaten von der Rispe zu bekommen.

Hmm, was Essen? Hühnersuppe, das soll ja bekanntlich bei Grippe das beste sein. Die Qual der Wahl im Tütenregal: Erasco ist es geworden. Drei Portionen zu nem halbwegs akzeptablen Preis, kein absoluter Billigschmarrn und keine zu großen Portionen – mit denen komme ich gerade nicht sooo klar wie ich letztens feststellen durfte.

Gut, Wasser kocht, Tüte in Tasse und eben jenes Kochendes druff’ – boah riecht das ekelig. Übel. Naja, vielleicht schmeckt es ja, nopenopenope… tut es nicht T____T

Wär’ ich nur bei Yumyum geblieben, naaarks… Naja, einfach runterwürgen, die anderen Päckchen bleiben dann wenigstens für die Zombieapokalypse oder sowas. Dafür ist die Pepsi Twist bestimmt besser – Woooooaaaah! Zitrone!

In the Air tonight…

Schon etwas länger ruhig hier… Zeit wird’s das zu ändern.

Eigentlich wollte ich stark durchstarten und gleich mal einen massiven Schritt in meinem Leben verkünden, doch -nunja- alles verzögert sich etwas ^^

Daher sitze ich hier in meiner luftigsten Baumwoll-Ballonhose, genieße den leichten Windhauch der durch mein Zimmer nach diesem Regen weht und höre Phil Collins. Und ansonsten?

Man sagt ja so schön:

„If you can’t say something nice … don’t say nothing at all!“

Übrigens ein Zitat von Klopfer aus Bambi:  Dieser Satz wurde von Peter Behn ungeplant gesprochen, als dieser bei der Vertonung seinen eigentlichen Text vergessen hatte. Die Produzenten waren davon so begeistert, dass für diesen Satz eine Extra-Szene entworfen wurde. [src: wiki]

Anders bei’m Bloggen: If you can’t say something at all … make something up? oder doch eher don’t say nothing at all? Noch bin ich mir da nicht sicher, derzeit schreibe ich lieber wann immer es für mich Sinn macht, mir etwas unter den Fingernägeln brennt oder eben etwas passiert. Doch wirklich was spannendes, spezielles, teilenwertes ist mir aktuell zwar sehr wohl passiert. Einiges sogar.

Aber muss man immer gleich alles in die Welt hinaus posaunen, gerade wenn es nicht nur einen selbst betrifft, sondern oft auch andere? Ich weiß es nicht. Für mich selbst habe ich erstmal beschloßen nicht alles mit jedem zu teilen, das tut mir sehr leid. Wenn es euch brennend interessiert, fragt mich ^^

Jedoch vieles was nur einen selbst betrifft ist vielleicht nicht das Idealste um es offen in’s Licht des Internetzes zu zerren. Sei es zwecks der gewählten Selbstdarstellung und dem Bedürfnis in einem guten Licht dazustehen oder meist da es einfach nur langweilig für die meisten sein dürfte. Ich könnte stundenlang über die aktuelle Animeseason reden, über das nächste Con und was ich da so vor habe, das letzte Youtube-Video das mich inspiriert hat oder euch detailliert erzählen wie ich meine Wäsche gewaschen habe, nachdem ich mir den Kopf rasiert und geduscht habe, welches Shampoo ich benutzt habe und wo ich es gekauft habe, überhaupt was ich als letztes eingekauft habe. Aber wenn interessiert das?

By the way: Reis, Brot, Mehl, Zaziki, Essiggurken, Tomaten, Mozzarella und Lyoner ^^

Noch überlege ich ob ich einfach regelmäßiger mehr berichten sollte oder doch lieber warten bis etwas sharenwertes daher kommt. Vielleicht habt ihr ja Vorschläge?

#dankhelm‽

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat pünktlich zum 4. Nationalen Radverkehrskongress das neue Plakat vorgestellt… Doch wer kam auf die Idee?

Naja, egal… ich saß auch schon in eben einer der Agenturen die am laufenden Meter irgendwelche Kampagnen die sich wieder jemand ausgedacht hat, umsetzen dürfen. Doch manchmal wundert man sich wirklich – oder eigentlich garnicht mehr…

Die Onlineanzeige geht ja noch, aber was auch immer das hier für ein Plakat ist, mit dem “Darth,Alex & Doro eine gute Figur [sic]” machen: Bitte, benutzt echte Kapitälchen! Die arme Schrift, da brauch ich ja ‘nen Helm, den ich über meine Augen ziehen kann, um’s nich mehr sehen zu müssen.

pic.twitter.com/GI3fZW5mH4

Ja, Darth Vader hat Luke am Ende gerettet, indem er den Imperator über den Balkon in einen tiefen, tiefen Schacht geworfen hat um dann seinen Helm auszuziehen um seinen Sohn mit den eigenen Augen zu sehen. Der Helm stand zwischen ihnen und war ein Zeichen für sein Leben davor, das durch die Dunkle Seite der Macht bestimmt wurde.

Helm weg ≙ Gut…

Und vom neuen Trailer will ich nichtmal anfangen… Aber immerhin liefert der mir eine gute Grafik um sie für den twitter-Aufruf:

Je mehr Fotos an #dankhelm getwittert werden, desto mehr Fahrradhelme gehen an Kinder und Jugendliche in Kitas, Kindergärten oder Schulklassen.

Sollten eigentlich ja Fotos von mir oder meinen Freunden sein, jedoch fahren wir mit Helm eher Motorrad… Beim Fahrrad, ich sollt’s nich sagen, aber… ich mag den frischen Wind wie er durch man volles, langes Haar pfeift ^^

Links innen gehört Tinte rein…

Kennt ihr das, ihr liegt im Bett und seid kurz vor der Pforte in’s Land der flauschigen Schäfchen und anderem Getier und *ZACK* haut euch ne Idee volle Kanne von vorn mit’m Stuhl so richtig eine in die…

Tja, also doch lieber an den PC gesetzt und sie schnell zum digitalen Papier gebracht bevor sie an der Pforte liegen bleibt, bei dem großen Stapel unbrauchbarer Ideen, die genial waren, jedoch am Morgen meist nicht mehr zu finden sind… einfach *puff* weg, verschwunden…

Aber diese MUSS einfach sein… ich hoff’ nur mein zukünftiger Tattoowierer fällt nich aus all seinen Schäfchenwolken wenn ich ihm dieses Bild vorlege und darauf herumreite, dass auch ja JEDER Millimeter very much important ist! Und der eine Winkel erst, der muss genau Ψ sein, ein halbes Grad ist a schon zuviel, sonst klappt das ganze Konstrukt nicht mehr (naja, tut’s schon, aber wär’ schon genial wenn auch der sitzt ^^)

Nun denn, schlaflos präsentiere ich meine neuste Kreation an Ideen die für immer auf die Haut gehören:

Tattoo Left-Inside

#SPIEL14 Tag 0

Mittwoch auf Donnerstag Nacht, mitten in Dortmund in einem pinken Mädchenzimmer, neben mir auf der Matratze am Boden (wie ich auch) die angenehmen Schlafrythmen von R., während S. im Nebenprinzessinnenraum im großen Kinderbette ruht.

Wie nun seit ein paar Jahren können wir wenn wir gen Messe Essen unterwegs sind, bei unseren ehemaligen Standnachbarn unterkommen, dieses Jahr schlafen wir oben und deren Tochter zwischen Ihnen. So ein Mädchenzimmer hat schon seinen ganz eigenen Charme. Aber ihr wollt bestimmt mehr von Brettspieleneuheiten und der Messe hören, als von Schnarchern und dem Geruch meiner Füße, nach mehreren Stunden Messeaufbau und vielen Touren zwischen LKW und Stand, hydraulische Klappe auf, wieder zu, Motor wieder aus um Batterie zu sparen, dann wieder an und das SPiel von vorn.

Aufgeteilt in zwei Teams hat das dann auch wunderbar geklappt, wir sind super durchgekommen und heute gab es echten Ruhrpott Jumbodöner vom Büdchen um die Ecke hier in Dortmund als Angebot und dazu lecker Reinoldus Wasser, sowie den Tatort vom letzten Sonntag aus der Mediathek.

Und ich muss euch sagen, der ist ja mal nur der Hammer! Unbedingt anschauen, am besten nachdem ihr morgen bei uns auf dem Stand ward:

http://www.ardmediathek.de/tv/Tatort/Im-Schmerz-geboren-Video-tgl-ab-20-Uhr/Das-Erste/Video?documentId=24040498&bcastId=602916

Leider werde ich trotz Laptop wenig aktuell berichten können, denn morgen gibt es selbstgemachte Pizza und die Messeangebote für WLAN sind steinzeitlich. Heutzutage kein WLAN auf der weltgrößten Brettspielmesse? Naja, werden ja alle gute Smartphonetarife haben, außer ich der noch mit ‘nem Nokia rumläuft und es liebt. Aber ab und wäre es schon ganz praktisch.

Woran merkt man das man in letzter Zeit zu oft im Mittelalter unterwegs war?

Ich kam heute nach Hause, hatte die Nacht nicht zu Hause verbracht. Frisch eingekuschelt in meine neue Kufiya und mit neuem Lederfett (schwarz für die Schuhe und klar für Larp-Sachen wie meinen Trinkschlauch und Gegürte) im Gepäck erstmal Post schauen, schad’, das Päckchen aus der Kiewer Schmiede mit der bestellten Pauldron ist noch nicht da. Also Tür aufmachen, vorbei an der Kellertür vor der drei massive Stumpenkerzenständer stehen (danke nochmal an die edle Spende), bedeckt mit alten Vorhängen (sollen bald umgenäht werden), hoch die Treppe und Schuhe aus.

Vorbei an der Garderobe im Flur, an der mein Contactstaff leger lehnt, in’s Schlafzimmer und erstmal Tasche ablegen, dafür erstmal die Fackeln vom Stuhl räumen, in dem Zug auch gleich mal die Tüte mit dem Mörser vom Bett. Barfuß und von Pulli befreit in die Küche, man hat ja doch auch Hunger. Kurz die diversen Fläschchen und Phiolen mit allerlei Ingredienzien zur Seite schieben um nachzusehen was es Leckeres gibt. Hmm… mittelalterliche Pfanne muss nochmal ordentlich abgerieben werden. Vorgemerkt.
Kein Bock zu kochen, also Frostmatte ab in Ofen. Ambientiges Holzbrett bereit legen, dafür kurz die Sicherheits-Brenner verräumen, obwohl die brauche ich ja wieder für’s Wochenende, narks… schieb…

So, Pizza im Ofen, ab an Rechner, Wecker stellen und ab ins Netz, erstmal Emails: Yeay, Päckchen aus Kiew ist ja schon fast da. Dann in’s Social Web: Abklären wie wir es mit dem Mittelaltermarkt im September machen, wer wie wo jetzt am Wochenende fährt, gut. Ah, was neues in der Conquestgruppe. Dann Foren checken: Eigene Spielergruppe, dann Mythodea, dann larper.ning. Ui, hübsche Taschen, wäre eine Überlegung wert, ah, eine Standarte könnten wir auch mal bauen, dafür bräuchte ich also diesen Tragekorb für den Gürtel, mal auf die Wunschliste in Amazon setzen. Oh, Pizza ist fertig. Nomnomnom…

ALS Ice Bucket Challenge: Le petit Chaperon de glace

Da fährt man zu Freunden um sich gemütlich einen Film anzusehen, drinkt ein bisschen was am Abend und schläft seinen kleinen Schwips auf der Couch aus, zack – wird Charly zur ALS Ice Bucket Challenge nominiert.

Nungut, wofür hat man eine Kamera dabei – oder auch nicht, Akku alle. Nungut, wofür hat sie eine Kamera ^^

Aber nun einfach Wasser drüber und bisserl spenden, am Ende noch hochkant mit dem Handy gefilmt? Nee, da muss schon ein bisserl mehr Effort… also hinsetzen und überlegen, Drehbuch skizzieren, Szenen festlegen, Material und Kostüme suchen, in den Wald fahren, Location suchen, filmen, schneiden, Musik wählen, anpassen, Colour Correction und hochladen — und das in nicht mal 8 Stunden.

Ich muss sagen, ich bin mit dem Ergebnis für die Zeit mehr als zufrieden, aber seht selbst: