Category Archives: Kunst

Morning Mountain Glory

Oh mann, mein Schlafrhythmus ist soo durch, dass ich heute, an einem Samstag um 7 Uhr wach war, hellwach sogar. So wach das ich sogar schon meine #1 Daily Routine hinter mir hab: Shopping…

Für mich, als eher nachtaktives Designerchen, ein faszinierender Blick. Ich wünschte meine Kamera wäre dabei gewesen, wenn auch die netten Damen im Supermarkt nicht so verständnisvoll gewesen wären, wenn ich sie beim Boden schrubben und Regale befüllen gefilmt hätte. Vielleicht sollte ich es einem Casey Neistat einfach nachtun und einfach draufhalten. Hmm…

Na gut, Einkauf ist erledigt und nun hocke ich hier, genieße dreckigen Elektro und warte auf eine gute Freundin, die mich heute in die Berge entführen will. Abfahrt ist 10:00 Uhr (jetzt ist es jedoch schon kurz vor 11 ^^)und es steht eine ca. 3h Wanderung in den schönen Chiemgauer Alpen eine gute Stunde von hier. Dieses mal nehm’ ich meine Kamera mit, mal sehen… Vielleicht seh’ ich ja sogar einen Hirschgott ^^

-> http://sumpfbaeren.de/mezzosage/

Morning Emergency Broadcast Glory

PBS Idea Channel beschäftigt sich diese Woche mit YouTube Poop und zeigte in dieser Betrachtung dieses faszinierende Werk. Diesen spannenden Fund an Videokunst will ich euch nicht vorenthalten. Und auch musikalisch nicht das Schlechteste…

In dem Zuge stolperte ich heute auf meiner Facebook Wall noch über The Unusual Suspect und seine genialen Mashups von bekannten Filmen im Style eines Trailer eines anderen Filmes. Sollte man unbedingt mal einen Blick rein werfen. Es ist faszinierend, wie ein Trailer, bzw. dessen Schnitt, Rhythmus und Musikauswahl die Stimmung und Erwartung eines Filmes untermalt.

Gerade bei The Lord of the Rings (Suicide Squad Style!) sieht man sehr stark den Effekt. Und ja, ich würde mir den Film sofort reinziehen.

Peter Jackson’s Lord of the Rings trilogy mashed in the style of the Suicide Squad trailer!

Spannend oder eher Respekt einflößend im Sinne all der Arbeit die da reingefloßen sein dürfte, sind auch seine Musikvideos. Daher komme ich auch auf ihn: Mike Rugnetta (Idea Channel) zeigt in dem aktuellen Video gerade die häufigsten Techniken von YouTube Poop – oder YTP – auf. Stutter Loops und Stutter Loop Reverse, Pan Cropping, Staredowns, Pitch Shifting, Changes in Time, Speed and Volume (oft auch extrem, nennt sich dann Ear Rape), als auch Sentence Mixing.

Where words a re-combined to make it sound like the speaker is saying something that they didn’t actually – Mike Rugnetta | Related Videos: Devour, Digest, YouTube Poop Part 2 | Idea Channel | PBS Digital Studios

Ein gutes Beispiel hierfür ist im obersten Video EBN – Comply zu finden. Eine andere Form davon nutzt der Brite Ross John Fearnley (The Unusual Suspect) eben in dem gemeinten Musikvideo. Cuts aus 183 Filmen die zusammen Linkin Park’s ‘In the End’ ergeben. Enjoy…

Synthpop Revival

Lange kein Geheimnis mehr: Der Synthpop kommt zurück und ist besser denn je. Filme wie Tron und Blade Runner haben es vorgemacht, Drive bringt es zu neuen Höhen.

Allein den Song hör ich heute schon zum 5. oder 6. mal… und viele wissen wie gern ich auf Awolnation mit dem Feuer spiele.

Daneben auch die perfekte Mucke um sich mit Endzeitkram für meinen neuesten LARP Char zu beschäftigen… Ich glaub ich schau mir nochmal Drive an, oder Nightcrawler?

Morning Glory

Mazzy Star – ein geniales Lied, das ich über Rick and Morty – Rick Potion #9 kennenlernen durfte. Eine Folge eines so abgedrehten Cartoons das man ihn gesehen haben muss, um die Tragweite dieses Werkes zu verstehen.

Der Humor ist krude, die Folgen verwirrend und am Rande des guten Geschmacks, ach was sag ich da: So oft meilen drüber. Und doch findet sich in diesem Humor eine Tiefe die man dieser Serie auf den ersten Blick nicht zutrauen würde. So auch am Ende jener Folge, die mit diesem herrlich, düsterem Lied unterlegt ist.

Ich will nicht zuviel verraten, aber wenn man Morty mit einem Thousend-yard stare seine Familie beobachten sieht, dazu dieses Lied… einfach nur wow. Sie haben das Konzept der Serie genommen und wirklich einmal in’s Extreme gedacht. Ach, was macht das Spiel mit Parallelwelten doch Spaß, ein jeder Comicfan wird’s kennen – nur niemals so gut umgesetzt.

ME!ME!ME! feat.Daoko / TeddyLoid

Vielfach analysiert und besprochen, jedoch oft ohne genügend Hintergrund. Nunja, ich habe meine eigene Interpretation die ich vllt. mal ausformuliere. Dennoch schaut es euch nochmal an (ist ja nun schon einige Monate, also im Internet Jahrzehnte alt)

Ein geniales Musikvideo, perfekt inszeniert mit einer unglaublich tiefen Symbolik und Kritik an Otakukultur, Abhängigkeit, Hikikomori, Sexualität in Anime und mehr…

Skip Opening, go to minute 1:30.

Planning, Original Work, Director: Hibiki Yoshizaki
Music: “ME!ME!ME! feat.Daoko” TeddyLoid
Character Design, Animation Director: Shuichi Iseki

You are attacked and ravished by many girls.
Animation music video by TeddyLoid x Daoko x Studio Khara.

animatorexpo.com/mememe/

 

BTW: da ist noch ein Sequel zu ME!ME!ME! und zwar: Girl

animatorexpo.com/girl/

Skip Opening, go to minute 1:30.

Drehbücher sind überwertet

Demnächst steht ein Bardenwettbewerb an: Ein jeder der eine Laute halten kann und sich dazu verpflichtet fühlt für ein paar Stunden am Tag in der Taverne auf “Inseln der Macht” –  dem neuen “Groß”conkonzept im südlichen Raum – zu spielen wird wohl gerade ein, zwei Lieder aufnehmen und dort hinschicken, wir natürlich auch.

Jedoch wie unser nichtganzso-geheimes Larp-Motto #1: Hauptsache anders, schon sagt, mussten wir ja ne Extrawurst haben. Und so trafen wir uns am Montag mit allerlei Kostüm und Props (nichts Mittelalterliches, das kann ja jeder ^^), ich mit einem 8-Seiter an Drehbuch und einer geliehenen Kamera unter’m Arm und legten los. Das erste Lied war schnell im Kasten und war auch so gedacht, beim zweiten dann kam das Drehbuch zur Geltung. Ich wollte mit verschiedenen Rollen besetzt die einzelnen Strophen verbildlicht und humorvoll darstellen. Dazu extra drei weitere Musiker angehauen ob sie mithelfen würden und noch zwei, drei Leute aus den üblichen Verdächtigen als Statisten und “Hübsches Ding”

Aber erstmal die normale Szene für den Refrain aufnehmen: Alle auf die Bühne (mist, Lichtanlage ist zur Zeit hin) – okay, alle auf die Couch und Deckenleuchten so gut s geht druff. Dekoschmarrn aufgestellt, ein paar Verstärker noch gefunden und auch wenn alle mit Akkustikgitarren spielen macht’s ein nettes Bühnenbild – passt.

Dann losgelegt, “Hübsches Ding” Darstellerin als Bauchtanznummer am Rand postiert und die Jungs einfach mal machen lassen. Wird ja eh das meiste mit den Szenen überspielt und nur der Sound genutzt. Und dann rocken die es, auch wenn jetzt nicht viel passiert, so haben sie Spaß und es sieht einfach gut aus.

Tja, also Drehbuch zerreißen, den Take nehmen und bisschen nachbearbeiten, ab auf Youtube. Lied 2 von 6 für den Bardenwettbewerb “Die goldene Laute” ist geschafft.

Lied 1 verpasst? Hier isses ^^ Völlig spontan, mit schlechter Aldicam und am Ende bei stürmendem Regen… aber so passt es eh besser zu uns…

Links innen gehört Tinte rein…

Kennt ihr das, ihr liegt im Bett und seid kurz vor der Pforte in’s Land der flauschigen Schäfchen und anderem Getier und *ZACK* haut euch ne Idee volle Kanne von vorn mit’m Stuhl so richtig eine in die…

Tja, also doch lieber an den PC gesetzt und sie schnell zum digitalen Papier gebracht bevor sie an der Pforte liegen bleibt, bei dem großen Stapel unbrauchbarer Ideen, die genial waren, jedoch am Morgen meist nicht mehr zu finden sind… einfach *puff* weg, verschwunden…

Aber diese MUSS einfach sein… ich hoff’ nur mein zukünftiger Tattoowierer fällt nich aus all seinen Schäfchenwolken wenn ich ihm dieses Bild vorlege und darauf herumreite, dass auch ja JEDER Millimeter very much important ist! Und der eine Winkel erst, der muss genau Ψ sein, ein halbes Grad ist a schon zuviel, sonst klappt das ganze Konstrukt nicht mehr (naja, tut’s schon, aber wär’ schon genial wenn auch der sitzt ^^)

Nun denn, schlaflos präsentiere ich meine neuste Kreation an Ideen die für immer auf die Haut gehören:

Tattoo Left-Inside