Category Archives: Design

Ein guter Tag…

oder eher eine gute Nacht?

Ich war tatsächlich mal bei Lust und Laune an Webseiten herumzuschrauben. Gedacht, getan und nachdem wir eh schon seit längerem eine ordentliche Präsenz für unsere Larp-Gruppe haben wolltet: Tadaa… hab ich eben eine gebastelt.

Noch ist sie in einer Art Testphase und noch nicht publik, einzig ihr, meine treuen Leser, kommt in den verfrühten Genuss einen Blick auf sie zu erhaschen…

Sumpfbären Website

http://sumpfbären.de/

Und wo ich grad dabei bin und mein Vater noch dazu Geburtstag hat, lös’ ich doch auch mal mein Versprechen ein ihm eine neue zu kredenzen. Wird auch bitter Zeit.

OSM Grafing Logo
Offroad Service Müller // Grafing

Natürlich gleich mit ordentlichem Logo…

osm-grafing

http://osm.sumpfbaeren.de/
Aktuell noch auf dem neuen Sumpfbären-Server, bis ich die Zugangsdaten bekomm’

Kennt ihr das? Grad bei den liebsten und verständnisvollsten Menschen, die meist in Ruhe abwarten, vergisst man oft schneller das man eigentlich noch etwas für sie erledigen wollte. Auch kümmert man sich weniger um sie, da sie ja nichts sagen oder rumschreien und auf sich aufmerksam machen, wenn nur irgendeine Kleinigkeit nicht stimmt.

Ich selbst würde mich auch zu den Ersteren, den Ruhigen, Leisen und Verständnisvollen zählen. Man hofft die Anderen merken schon wenn mit einem etwas ist, einem etwas nicht passt oder lässt ihnen Zeit, irgendwann werden sie schon noch dran denken.

Langsam bin ich mir nicht mehr sicher, ob das wirklich die beste Art ist durch’s Leben zu schreiten… Nein, ich will nicht wie manch’ Einer jegliche Kleinigkeit groß auftischen, aber so ab und an, einfach mal die Klappe aufmachen und auf etwas bestehen.

Und das ist der Gedanke zum Donnerstag…

Ken burns æffects Devil’s Chains

Ken Burns Effect: slow pan and zoom

Eine Technik die nach einem Amerikaner benannt, von Apple exzessiv genutzt – von eben jenem Amerikaner daher eher wieder gemieden – und in jedem Programm von iMovie bis Photo Story als eben Ken Burns Effect betitelt. Außer natürlich in After Effects, da macht man das händisch und mit Gefühl und mit Musik unterlegt, wie Ken Burns selbst ja auch eigentlich verlangt.

[..]our attempt to wake the dead relies on a much more nuanced and complicated relationship to the photograph (the DNA of storytelling), as well as the soundtrack [src: reddit]

Jetzt ist es jedoch viel zu früh morgens – oder spät abends, je nach Sichtweise – ich hundsmüde, mein PC am verrecken und ja nicht rendern oder irgendwas in den Arbeitsspeicher schreiben – oder die Festplatte – oder was-weiß-ich… zwei Lieder brauchen Videos, es gibt jedoch nur die Wavs, kein Filmmaterial. Also Bilder herholen. Narks, die sind überall eingeordnet mit all den Bildern die nicht der Öffentlichkeit gezeigt werden sollen… Ziehen wir sie halt von Facebook ^^

Also ausrechnen wieviel Frames jedes Bild bei 90/2 Bildern und ca. 2*4725 Frames kriegt, dann alle Bilder in einer “zufälligen” Reihenfolge einfügen, auf Kompositionshöhe skalieren, um 105 Frames nach rechts rücken (strg+shift+bild v times 10 + strg+bild v times 5), keyframes setzen, bei allen Ebenen am Endkey +20% druffrechne lasse, fertsch…

Dann sich das Ergebnis anschauen und merken das man ein Honk ist ^^

Es ist halt doch ein Unterschied ob ein Bild von 65% auf 85% skaliert oder von 220% auf 240%, genauso ob jetzt Hoch oder Quer. Natürlich schaut man sich das komplette Video erst gerendert an, sollte ja an den Ausschnitten die man durchgescrubbt hat scho’ passen. Die sahen auch gut aus, ein schöner, langsamer Zoom (Pan wurd’ eh schon gestrichen aus Zeit- und Lustmangel ^^)

Ejal, hoch damit. Video zwei anhör… Klingt schon ganz schön ähnlich, andere Bilder, aber sehr ähnlich. Fubar, ich hab vergessen die Soundspur zu tauschen, kein Wunder das die Framezahl so perfekt übereingestimmt hat, *honkhonk*

Also Soundtrack rein, Fotoserie einfach rigoros abschneiden, Finish Title dran gehauen – gut is’. Rendern lassen, hoch auf Youtube ^^

Es funktioniert… Die Botschaft wer wir sind und wie wir so sind, wird wunderbar vermittelt ^^ Nur das ich jetzt jeden Tag die Videos neu machen will, wie so ungefähr fast alles von mir ^^

Ejal, genießt es…
https://www.youtube.com/watch?v=630eRz_q-gI&index=5&list=PL0LEc0GUZOVsihsW2AzSclV8ES62uSNGB

PS: Das Bandpromobild (ganz oben) liebe ich abgöttisch ^^ da wird nix dran geändert…

#dankhelm‽

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat pünktlich zum 4. Nationalen Radverkehrskongress das neue Plakat vorgestellt… Doch wer kam auf die Idee?

Naja, egal… ich saß auch schon in eben einer der Agenturen die am laufenden Meter irgendwelche Kampagnen die sich wieder jemand ausgedacht hat, umsetzen dürfen. Doch manchmal wundert man sich wirklich – oder eigentlich garnicht mehr…

Die Onlineanzeige geht ja noch, aber was auch immer das hier für ein Plakat ist, mit dem “Darth,Alex & Doro eine gute Figur [sic]” machen: Bitte, benutzt echte Kapitälchen! Die arme Schrift, da brauch ich ja ‘nen Helm, den ich über meine Augen ziehen kann, um’s nich mehr sehen zu müssen.

pic.twitter.com/GI3fZW5mH4

Ja, Darth Vader hat Luke am Ende gerettet, indem er den Imperator über den Balkon in einen tiefen, tiefen Schacht geworfen hat um dann seinen Helm auszuziehen um seinen Sohn mit den eigenen Augen zu sehen. Der Helm stand zwischen ihnen und war ein Zeichen für sein Leben davor, das durch die Dunkle Seite der Macht bestimmt wurde.

Helm weg ≙ Gut…

Und vom neuen Trailer will ich nichtmal anfangen… Aber immerhin liefert der mir eine gute Grafik um sie für den twitter-Aufruf:

Je mehr Fotos an #dankhelm getwittert werden, desto mehr Fahrradhelme gehen an Kinder und Jugendliche in Kitas, Kindergärten oder Schulklassen.

Sollten eigentlich ja Fotos von mir oder meinen Freunden sein, jedoch fahren wir mit Helm eher Motorrad… Beim Fahrrad, ich sollt’s nich sagen, aber… ich mag den frischen Wind wie er durch man volles, langes Haar pfeift ^^

Links innen gehört Tinte rein…

Kennt ihr das, ihr liegt im Bett und seid kurz vor der Pforte in’s Land der flauschigen Schäfchen und anderem Getier und *ZACK* haut euch ne Idee volle Kanne von vorn mit’m Stuhl so richtig eine in die…

Tja, also doch lieber an den PC gesetzt und sie schnell zum digitalen Papier gebracht bevor sie an der Pforte liegen bleibt, bei dem großen Stapel unbrauchbarer Ideen, die genial waren, jedoch am Morgen meist nicht mehr zu finden sind… einfach *puff* weg, verschwunden…

Aber diese MUSS einfach sein… ich hoff’ nur mein zukünftiger Tattoowierer fällt nich aus all seinen Schäfchenwolken wenn ich ihm dieses Bild vorlege und darauf herumreite, dass auch ja JEDER Millimeter very much important ist! Und der eine Winkel erst, der muss genau Ψ sein, ein halbes Grad ist a schon zuviel, sonst klappt das ganze Konstrukt nicht mehr (naja, tut’s schon, aber wär’ schon genial wenn auch der sitzt ^^)

Nun denn, schlaflos präsentiere ich meine neuste Kreation an Ideen die für immer auf die Haut gehören:

Tattoo Left-Inside

ALS Ice Bucket Challenge: Le petit Chaperon de glace

Da fährt man zu Freunden um sich gemütlich einen Film anzusehen, drinkt ein bisschen was am Abend und schläft seinen kleinen Schwips auf der Couch aus, zack – wird Charly zur ALS Ice Bucket Challenge nominiert.

Nungut, wofür hat man eine Kamera dabei – oder auch nicht, Akku alle. Nungut, wofür hat sie eine Kamera ^^

Aber nun einfach Wasser drüber und bisserl spenden, am Ende noch hochkant mit dem Handy gefilmt? Nee, da muss schon ein bisserl mehr Effort… also hinsetzen und überlegen, Drehbuch skizzieren, Szenen festlegen, Material und Kostüme suchen, in den Wald fahren, Location suchen, filmen, schneiden, Musik wählen, anpassen, Colour Correction und hochladen — und das in nicht mal 8 Stunden.

Ich muss sagen, ich bin mit dem Ergebnis für die Zeit mehr als zufrieden, aber seht selbst:

Styleguide

Hoi, wir bräuchten einen Styleguide.

Jo, bis wann…

Morgen?

Öhhhhh…

Kurz nach 5 Uhr morgens, innerhalb der Deadline. Und nein, keine Sorge, es handelt sich hier nicht um eine Auftragsarbeit für einen Kunden (keine Kohle T_T), sondern für die Schlußpräsentation von Designmanagment die wir übermorgen halten.

Naja, Uni halt, hätten wir ja eigentlich auch mal früher anfangen können, aber wo bleibt da der Spaß ^^

Und wenn ich mir so das Ergebnis anseh: Schön ist es noch nicht und ausführlich auch nich’, aber für ‘ne kleinere Firma würd’ es locker tun. Da sieht man mal wieder, dass mein obskures Hobby Styleguides zu sammeln und in der Freizeit zu lesen sich rentiert. Anbei noch ein riesen Dankeschön an das designtagebuch, die ja nun auch schon länger Guides sammeln und zur Verfügung stellen.

Corporate-Design-Manuals / Styleguides

Dank euch ist meine Sammlung ziemlich gewachsen ^^

Alan Shore is ULTRON

Alan Shore, auch bekannt unter seinem echten Namen James Spader, spielt neben der genialen Rolle des Alan Shore bei Bosten Legal auch noch bei Pretty in Pink, The Pentagon Papers, Less Than Zero, Sex, Lies, and Videotape, Crash, Stargate, Secretary und Lincoln.

Und zurzeit kann man ihn bei The Blacklist bewundern, einer eh sehr empfehlenswerten Serie!

Und jetzt gibt es Neuigkeiten, naja, die gibt es wohl schon länger, ich jedenfalls hab es erst heute von meinem Briderchen erfahren: James Spader spielt in dem kommenden Avengers: Age of Ultron eben jenen Antagonisten: Ultron!

Watt freu ich mir!

Achja, oben seht ihr Eisner Award Winning Artist, Skottie Youngs, Variant Cover für Age Of Ultron!

Совещание

Erst Japanisch und jetzt Russisch? Nun, a little bit diversity – kann ja nich schaden, gell? (Jetzt auch noch Englisch??) Aber zurück zu dem eigentlichen Thema: Совещание – für alle die es noch nicht selbst durch google.translate gejagt haben: (soveshchaniye) – Meeting – ist eine Short Story von Алексей Березин (Alexey Berezin) veröffentlicht auf Livejournal.com, die nun von Lauris Beinerts auf YouTube als Sketch veröffentlicht wurde.

Wenn ich auch hoffe das wir Designer nicht wirklich nur so klischeehaft bei Meetings auftreten, so kann ich es mir doch zu bildhaft vorstellen. Auch wenn es sehr gute Ansätze gibt verschiedene Professionen zusammen zu bringen und gerade dieses Semester wieder einige Projekte stattfinden, die z.B. Informatiker und Designer gemeinsam angehen, so fehlt es vielen doch an “technischem Verständis” oder “Realitätsbezug”. Ich hab das mal in Gänsefüßchen gesetzt, da dies natürlich nicht generell zutrifft, doch zu oft sehe ich Arbeiten, die wenn auch nur ein Techniker sie sehen würde, komplett in sich zusammen fallen. Es wird mit Material gearbeitet oder unter Voraussetzungen, die vielleicht, wenn alles gut geht, in 100–200 Jahren umsetzbar sind. Oder Ideen vorgestellt, die kein Unternehmen der Welt finanzieren könnte.

Im Sinne der Forschung sind diese Projekte wichtig und auch nötig, einfach um zu sehen in welche Richtung man gehen könnte; und doch fehlt es selbst bei kleineren Arbeiten schon an grundlegenden, praxisbezogenen Anhaltspunkten. Vielleicht würde eine engere Zusammenarbeit mit feldspezfischen Experten/Studenten dies umgehen, oder aber etwas wie ein Pflichtprojekt am Anfang des Studiums, bei dem man einen Stuhl konstruieren muss, jeder mit einem fixen Budget und dem Ziel am Ende etwas zu haben, worauf man sitzen kann. Ansonsten alles erlaubt. Budget wird von der Uni gestellt, Studenten anderer Fakultäten (MaschBau, Info, etc…) bilden die Experten. Aber auch das ist natürlich unrealistisch und kaum umsetzbar.

Wahrscheinlich würd’ es den Experten dann ähnlich gehen wie in der Short Story und sie würden uns am Ende unsere Katzenballons aufblasen ^^