Edison

Ich fühle mich heute so anachronistisch…

Wie einige vielleicht schon aus dem Fehlen von #Selfies, Foodporn, Clubbildern und anderweitigem was coole, hippe Stadtkinder eben so mit ihren Smartphones machen, geschlußfolgert haben, bin ich etwas älter als der durchschnittliche Student – und wohn’ auf dem Land. Nagut, immerhin Kleinstadt mit knapp 13.000 Menschen. Und ich besitze eine Kompaktkamera, einen MP3-Player und ein Handy – so eines das sogar schon MMS kann, manchmal – und das alles separat. Ich habe also mehrere Geräte die prinzipiell das machen, was euer Smartphone kann. Nur ohne Internet oder flashy Displays, wenn auch meine Kamera einen Touchscreen hat. Diese Geräte trage ich zwar stets bei mir, jedoch in unterschiedlichen Taschen an meinem ganzen Körper verteilt. Dazu sind sie noch schwerer und größer als jedes Smartphone, dafür jedoch jedes für sich besser als die eierlegende iMilchsau, naja, mit Ausnahme meines Handys, das mich dafür jedoch sogar unter Wasser weckt, wenn es auch garnicht dafür konzipiert ist (Nokia ftw…).

Ah, roter Faden… Ich bin also schon per se anachronistisch und auch noch stolz drauf, doch heute, also jetzt gleich, erwartet mich etwas, das ich so nicht mehr erwartet hätte:

Unser Strom wird für etwa 2h abgestellt.

Ich muss 2h ohne Rechner, Strom oder dergleichen auskommen. Keine Musik die mich im Schlaf begleitet, kein vertrautes Summen des Lüfters und … … …

Tja, da war er, der Moment den ich voller Schrecken erwartet habe. Auf einmal mitten im schreiben *fump* sitz ich im Dunkeln. Pünktlicher als erwartet. Wahnsinn, das WordPress noch soviel von meinem Text sichern konnte, ein Satz ist flöten gegangen. Sei’s drum.