gloryhole

palin goes P1

Jetzt bin ich ja schon einige Jahre nicht mehr wirklich weggegangen und dachte eigentlich, wenn ich schon mal wieder in einem Club landen werde, dann im NOX oder bei der BlackOpera im Feierwerk. Aber nein, ihr werdet nie erraten wo ich heute war – außer ihr habt zufällig die Überschrift gelesen: Ich war im P1.

Jedoch nicht zu normalen Öffnungszeiten, sondern am frühen Abend und das auch noch zu Studienzwecken. Denn neben der OnlineRedaktion für das DING Magazin als ein Projekt, stecke ich auch noch im Real Project des Strascheg Center for Entrepeneurship und in diesem konzeptionieren wir ein Outdoor Event für das P1. Jedenfalls hieß es so anfangs. Nachdem wir heute das Kick-Off mit dem P1 hatten, wurden wir von einem sehr freundlichen und erfahrenen, aber auch dem P1 gegenüber realistisch, kritischen Herren über alles informiert und so kam es auch, dass wir doch tatsächlich mehr als nur ein Event konzipieren dürfen – oder eher sollen.

Danach ging die ganze Schulklasse auf Ausflug, und zwar in besagten Edelclub. Hauptaugenmerk war natürlich der Terrassenbereich, danach gab es jedoch auch eine Runde durch den Club und das Studio, mit anschließendem Blick in den überdimensionalen Naßzellenbereich inkl. Pinkelwald und “Kommunikationsklappen” in den Unisex Kabinen bei den Damen.

Glory Hole

Diese sind angedacht auf das sich zwei Frauen beim pinkeln (was anderes machen die Damen der Schöpfung schließlich und bekanntlich nicht) auch ansehen können. Die zufällige Paßhöhe für andere, wenn auch bestimmt irgendwo kommunikative Dinge, nungut, ein Part benutzt immerhin den Mund, sei auch nicht rein zufällig, erwiderte mir der freundliche Herr, der selbst als Türsteher vor bald 20 Jahen im P1 angefangen hat, dann auch etwas abseits meiner doch zuvor bei einigen Insidergeschichtchen etwas naiv kichernder Kommilitonnen.

Wer mich kennt weiß, das ich nicht gerade verklemmt bin, eher das Gegenteil. Es sollte also kein Problem für mich sein ein Konzept mit genau dem richtigen Sexappeal in Verbindung mit der erhofften exklusiven Kuschelstimmung für’s Stüberl zu finden. Eine erste Idee schwebte mir ja schon seit letzter Woche im Kopf: Public Viewing im P1, jedoch nicht mondäner Fußball, sondern passend für die Terrasse mit offener Feuerstelle und zur kommenden Jahreszeit: Winter is coming im P1.

Die nächste Season steht im Frühjahr 2014 an, da dürfte es noch kalt genug für eine Winterwonderland-OutdoorEvent Reihe sein. Stellt euch beleuchtete Plexiglas Eisobelisken bei den Sitzgruppen, Edelwodka aus Eisstamperln und heißblütige Khaleesi-Anhängerinnen vor, die einem auf dem Eisernen Thron neben dem großen Eingang erwarten. Zwischen den weißen Bäumen läuft gegen 23 Uhr die neueste Folge (mit Untertiteln, damit der reguläre Sound gespielt werden kann) auf einer riesigen Leinwand die noch vom Eisbach aus zu sehen ist. Geht man dann in’s Studio erwarten einen Fell bedeckte Couchen und heißer Met mit Musik in Richtung Lindsey Sterling.

Und jemand war sogar schon so frei das Bidl da sich für’s Plakat im Kopf hatte in etwa so umzusetzen. Es fehlt nur noch das P1 Logo und das richtige Format:

Mal schauen ob sich a) die Jungs und Mädls vom P1 und b) HBO überzeugen lässt.