Brrr… Con

“Zuruck van de Con…” und ich muss euch sagen, es friert mich sehr. Wie ja schon erwähnt war ich nicht gerade hochmotiviert, das hat sich jedoch dank meiner singfreudigen Mitfahrgelegenheit sehr gebessert. Der Blick aus dem Fenster bei der Hinfahrt war jedoch mehr als unangenehm und erschreckend, je näher wir Ködorf kamen umso mehr Schnee lag herum. Endlich da befanden wir uns im WinterWonderland.

Also alles erstmal rauf auf Bollerwägen, da ja das Naturschutzgebiet nicht mit Autos befahren werden darf – oder aus irgend so einem Grund, und alles um eine halbwegs schneefreie Feuerstelle. Die einen dann Zeug auf den Traktor, der als Shuttleservice diente, die anderen Schneeschippen und Zelte aufbauen. Gegen Dunkel waren wir dann fertig, mit Aufbau und etliche mit den Nerven. Nach Faßanstich ging dann die Stimmung auch langsam wieder höher und dank brennendem Lagerfeuer auch die Temperatur.

Neben einigen Bekanntschaften in den tiefen Wäldern und terroriesierender Orks die unsere Bauchtänzerin entführten und uns so einen netten Tavernenabend versauten passierte nicht mehr soo viel am Freitag, also ab ins eiskalte Lager und der Versuch zu schlafen. Am Nachmittag bequemte ich mich dann auch wieder aus diesem und das Spiel konnte beginnen. Ich will euch nun nicht mit den unzähligen kleinen Abenteuern unserer Gruppe langweilen, aber hie und da gab es nette Aktionen, eine nicht ganz so stimmungsvolle Taverne am Abend und ein Abschuß im Lager der XOM, die ihren Wahlspruch: “Wir sind das Chor, wir sind die Vernichtung” auch wahr machten, jedenfalls laut meinem Schädelbrummen am Sonntag.

Dann kam der Freitag dieses Mal jedoch rückwärts, nur ohne Traktor für uns, dazu ein stecken gebliebener Wohnwagen und auf der Rückfahrt der Gesang einige Stufen leiser, da heiser. Schlußendlich war es jedoch ein erfolgreiches, wenn auch verfrorenes Con.

Eins weiß ich jedoch sicher: Keine Oktobercons mehr und Orks so weit meiden wie möglich.