Social branding

Heute Fotochallenge: Modellfotografie in 10min

Unser Bild hat einen Like bekommen, hui… jedoch hatten alle bei uns 2 Stimmen, nicht wie hier in FB nur einen Like.
Gewonnen haben zwei Bilder mit je 9 Likes. Ist das jetzt toll für die und schlecht für uns oder was sagen Likes über Bildqualität aus? Oder gehe ich den Leuten auf den Senkel und daher bekam ich ein “social brand” , wurde gebrandmarkt als nicht Like-able? Und was ist mit denen die 0 Likes hatten oder waren deren Bilder nur nicht so dolle im direkten Vergleich? Und was sagen Likes von Personen mit dem verschiedensten Wissenniveau über eine Arbeit aus die von eben jenen Personen vollbracht wurde, die mit verschiedensten Startniveaus die selbe Aufgabe vollbringen sollten? Und wieso einen Gewinner mit Likes bestimmen, was die eh schon “schwachen”, da noch unerfahrenen, verunsichert und ein Konkurrenzdenken vertieft, das eh schon zu sehr etabliert ist.

Wenigstens waren diese Likes ein wenig ehrlicheres Feedback, das ja sonst kaum da ist oder nur auf den sozialen Friedens achtend äußerst vage formuliert wird. Natürlich geschmäcklerisch, sozial gefärbt und bedingt kompetent. Aber da kommen wir drei, vier Gedankenschritte später zur Problematik von Sokrates und Platon, dem Weisen und dem Besserwissenden.

Ich möchte eine Welt, in der ich aus einer Toilette trinken kann, ohne Ausschlag zu bekommen!

Als Idee für diese, bessere Welt schlage ich ein Pflichtmodul/Unterrichtsfach für uns Studenten, für Schüler und bei Berufsschulen vor: Kritikkompetenz

tl;dr | Inwieweit spielt eine soziale Komponente bei der Bewertung von Einzelleistungen eine Rolle? Und ist diese irgendwie aussagekräftig? Und wieso frage ich mich das gerade?