StreetDance

Wie ihr ja alle wisst bin ich, als bekennender Grufti/Gothe und Elektro-Head, ja vor Allem Fan einer Musikrichtung: dem HipHop. Aus diesem Grund und wegen einer gewissen aufkeimenden Melancholie (und einer Flasche Rotwein) entschied ich mich mir aus meiner örtlichen Videothek (sprich: dem Internet) einige Filme auszuleihen.

Nach dem neuesten StepUp süchtig nach mehr FeelGood-Happy-Dance-Movies sucht ich im guten alten Wikipedia nach Infos über die vorhergehenden Teile und stieß hierbei auf eine Kritik von moviereporter.net:

“Step Up 3D” versagt auf ganzer Linie und markiert wohl einen neuen Tiefpunkt im Genre. Manch einer wird nun behaupten, das wäre nichts neues im Genre, doch bei “Step Up 3D” könnte das nicht zutreffender sein. Abgesehen vom Soundtrack und einigen wenigen nett inszenierten Tanzszenen lässt sich leider nichts gutes mehr über den Film sagen. Lieber zur Konkurrenz aus England greifen und “StreetDance 3D” schauen, denn der ist genau das positive Gegenteil von “Step Up 3D”.

Also gleich los und StreetDance 3D in 2D geholt (3D find ich zumeist affig und schaut sich nicht so gut auf meinem Monitor) und ich muss euch sagen: der Film verspricht was er hält, oder so…

Einmal kein überzogener Hollywood-Streifen mit Choreos die niemals real von einer Gruppe ohne Millionenbudget getanzt werden könnten, sondern eine einfache, aber gute Idee: Was ist wenn Breaker / Street Dancer auf Ballett treffen und sich irgendwie arrangieren müssen?

Heraus kommt ein sehr entspannter und schon mitunter seichter Tanzfilm, aber mehr erwarten wir ja auch nicht. Ein bisschen Romance, viel Tanz, coole Mukke, nette Charas und hier und da ein bisschen B-Movie-Trash (Slomo-Kameras&Co). Ein Film aus England, der zeigt, dass es nicht immer nur die Amis sein müssen die einen heißen Rythmus vorlegen.