* STARBUCK *

Wer ist Starbuck?

Erst einmal wieso dieser Name: Lieutenant Starbuck (gespielt von Dirk Benedict) ist eine der Hauptrollen aus Kampfstern Galactica, eine Serie aus den Jahren 1978 bis 1980, die nun wirklich jeder mindestens einmal gesehen habe sollte. (Wem diese zu alt ist, kann sich auch gerne wenigstens die Neuauflage Battlestar Galactica reinziehen, wenn dort Starbuck auch weiblich mit Katee Sackhoff *harrr* besetzt ist, betreffend des bald kommenden: die Arme! Ansonsten wie immer: am besten gleich beide Serien anschauen!)

David Wozniak [nicht verwandt mit Steve Wozniak (The) Woz oder Wizard of Woz, dem Mitbegründer von Apple, dem Erfinder des genialen Breakout, das Wozniak mit nur 45 TTL-Bauteilen für Atari konstruierte und später als farbiger Klon ‘Brick Out’ für die Entwicklung des Apple II als Maßstab herhielt, DER Hacker neben Capt’n Crunch, dank dem er als Phreaker AT&T in die Knie zwang und er liebt Kinder und Hunde!], der oft mit einem Avengers-Shirt (nein, kein Avengers-Film-Shirt, sondern noch von den Comics) zu sehen ist, wird sich das Pseudonym ‘Starbuck’ vermutlich deswegen zugelegt haben, was als ’69er und somit aufgewachsen mit dem Kampfstern (der zwar eigentlich amerikansich ist, wenn auch der Battlestar wie David auch teils kanadisch ist) auch kaum verwunderlich ist. Diese Liebe zu genialen Scifi-Serien wird wohl auch der Grund sein wieso David mit 20 auf genau diese Geschäftsidee kam.

Holger Klaus Meins, Mitglied der ersten Generation der Rote_Armee_Fraktion, nannte sich Anfangs noch ‘Rolf’ und erst später Starbuck, das aber wegen dem Steuermann der Pequod in Moby Dick, hat mit der ganzen Geschichte gar nichts zu tun – genauso wenig wie der Steuermann oder Starbucks Corp., die sich auch nach eben jenem nüchternen und religiösen Seemann, der Ahab killen wollte, betitelten.

Aber es gibt einen deutschen Film namens “Starbuck – Holger Meins. Ein Porträt als Zeitbild” von 2001 und dahingehend hat es doch ein klitzekleines bisschen mit David zu tun (der im Film zwar auch Kaffee trinkt, auch im Pappbecher, aber gemacht in einer normalen Bar mit ner netten Espresso-Maschine). Naja, nun habe ich es ja schon verraten: es geht um einen Film.

Eine kanadische Komödie von 2011 von Ken Scott (muss man noch nicht kennen) mit Patrick Huard als David Wozniak / Starbuck.

Und diese Komödie muss man kennen! Oder kennen lernen! Jetzt gleich am besten!

Monopol – Kino am Nordbad: 16:45 Uhr
Schleißheimer Str. 127, 80797 München

Camera: 17:05 Uhr
Obere Hauptstr. 54, 85354 Freising

Doch zurück zur Eingangsfrage: Wer ist Starbuck? Und was hat Kampfstern Galactica mit dieser herzenswarmen Komödie zu tun? Ich habe mir vielleicht eine logische Herleitung des Pseudonyms für David zurammengereimt, aber es gibt eine noch viel treffendere, kanadische Geschichte die zu diesem Namen für einerseits David/Starbuck und andererseits den Film ‘Starbuck’ geführt hat.

Am 26 April 1979 wurde Hanoverhill Starbuck in Port Perry, Ontario, Kanada geboren. Er erreichte eine Größe von 187 cm und ist stolzer Vater von über 200.000 Töchtern! Daneben noch 209 überprüfte Söhne und 406 überprüfte männliche Enkel. Und er verdiente mit seinem hochwertigen Sperma über 25 Millionen Dollar! Nagut, nicht er, sondern seine Besitzer: das Centre d’insemination artificielle de Québec (CIAQ, Zentrum für Künstliche Besamung von Québec), den er war ein kanadischer Zuchtbulle.

Wenn das nicht eine Erfolgsgeschichte ist…

Und ich hoffe der Film ist eine genau solche und bitte, bitte schaut ihn euch jetzt an, bevor er von First Take Entertainment als Bollywoodversion produziert wird (kein Scherz) oder produziert von Steven Spielberg mit Vince Vaughn und Cobie Smulders in den Hauptrollen als Ami-Variante dann ins “große Kino” kommt (auch kein Scherz). Zwar wird Ken Scott auch dieses Remake als Regisseur und Drehbuchautor in Szene setzen, aber wieso einen guten Film, der nur ein Jahr alt ist, neu auflegen, nur weil er kanadisch und nicht amerikanisch ist? Wenigstens bleibt Ken Scott dabei, kriegt ordentlich Budget, Vince Vaughn ist ein cooler Schauspieler und Robin Scherbatsky, äh, Cobie Smulders ist Kanadierin. Und spielte in The Avengers als S.H.I.E.L.D. Agentin mit, womit wir doch noch von den Comics zu dem Film-Shirt kommen, das wir mindestens an Vince Vaughn einmal im Film sehen wollen oder noch besser an Cobie (und nur das).

Ich steh’ auf solche Easter-Eggs und Trivia. Und am Ende schenkt Patrick Huard (David Wozniak/Starbuck) ihr sein Avengers-Shirt, das sie dann in der neuen Staffel HIMYM trägt oder Robert Downey Jr. trägt im nächsten Avengers/Iron Man anstatt seinem Black-Sabbath-Shirt eins von Starbucks oder dann Starkbucks? So oder so könnten einige Filmmacher vielleicht eine Geldspritze von dem Kaffeemacher bekommen, wenn ich auch lieber an extra starke Action, denn extra starkes Sperma bei meinem nächsten Kaffee denken möchte.

StreetDance

Wie ihr ja alle wisst bin ich, als bekennender Grufti/Gothe und Elektro-Head, ja vor Allem Fan einer Musikrichtung: dem HipHop. Aus diesem Grund und wegen einer gewissen aufkeimenden Melancholie (und einer Flasche Rotwein) entschied ich mich mir aus meiner örtlichen Videothek (sprich: dem Internet) einige Filme auszuleihen.

Nach dem neuesten StepUp süchtig nach mehr FeelGood-Happy-Dance-Movies sucht ich im guten alten Wikipedia nach Infos über die vorhergehenden Teile und stieß hierbei auf eine Kritik von moviereporter.net:

“Step Up 3D” versagt auf ganzer Linie und markiert wohl einen neuen Tiefpunkt im Genre. Manch einer wird nun behaupten, das wäre nichts neues im Genre, doch bei “Step Up 3D” könnte das nicht zutreffender sein. Abgesehen vom Soundtrack und einigen wenigen nett inszenierten Tanzszenen lässt sich leider nichts gutes mehr über den Film sagen. Lieber zur Konkurrenz aus England greifen und “StreetDance 3D” schauen, denn der ist genau das positive Gegenteil von “Step Up 3D”.

Also gleich los und StreetDance 3D in 2D geholt (3D find ich zumeist affig und schaut sich nicht so gut auf meinem Monitor) und ich muss euch sagen: der Film verspricht was er hält, oder so…

Einmal kein überzogener Hollywood-Streifen mit Choreos die niemals real von einer Gruppe ohne Millionenbudget getanzt werden könnten, sondern eine einfache, aber gute Idee: Was ist wenn Breaker / Street Dancer auf Ballett treffen und sich irgendwie arrangieren müssen?

Heraus kommt ein sehr entspannter und schon mitunter seichter Tanzfilm, aber mehr erwarten wir ja auch nicht. Ein bisschen Romance, viel Tanz, coole Mukke, nette Charas und hier und da ein bisschen B-Movie-Trash (Slomo-Kameras&Co). Ein Film aus England, der zeigt, dass es nicht immer nur die Amis sein müssen die einen heißen Rythmus vorlegen.

Das letzte Würstchen

Joar, nachdem nun die erste Auflage durch ist folgt logischerweise die Zweite. Und hier ist sie: Das letzte Würstchen -oder- Tod Rot-Weiß.

Wie viele tausend Dortmunder die als „fette Elke“ bekannte Pommesbudenbetreiberin schon vor dem Hungertod gerettet hat, ist unklar.
Ein viel größeres Rätsel stellt jedoch der plötzliche Tod der 34-jährigen gebürtigen „Frankfurterin“ beim Genuss ihres „letzten Würstchens“ dar.
Die Polizei ermittelt vor Ort. Kommissar B. Ockwurst: „Zu dieser Minute lässt sich ein natürlicher Tod noch nicht ausschließen.“
Die als legendär geltende Bude wurde geschlossen. Das Begräbnis findet morgen Mittag in der Frikadellenkapelle am Elmer Platz statt.
Die Tote hinterlässt hunderte herrenloser trauriger Würstchen, die allesamt den Brötchen der städtischen Müllabfuhr hinterlassen werden.

Das Design hat sich grundsätzlich nicht geändert, wenn auch hier und da etwas dran geschraubt wurde. Details für Liebhaber sozusagen.

Wie immer könnt ihr diesen und alle anderen Fälle die von mir designed wurden hier bestellen: http://krimispiele.com/ (Natürlich auch alle an denen ich nicht beteiligt war) oder regulär im Handel erwerben unter der ISBN 978-3-98133-607-8.

Der nächste liegt schon im Lektorat, jedoch muss ich nochmal über’s Cover gehen, da dies so noch nicht taucht. Sobald ich da Land sehe, seht ihr natürlich als (fast) Erstes den neuen Fall. Soviel sei schon einmal verraten: Wir schreiben das Jahr 1885, London.
Um einen Tisch versammelt sitzt eine illustere Gemeinschaft des kriminellen Lebens…