Wie weit darf Werbung gehen?

Wir alle kennen sie: Die witzigen Werbespots der Welt, oder wie diese Sendungen auf den zweiten und dritten Privatsendern auch immer heißen. Meinstens kommen sie Sonntag nachmittags, wenn sonst kein geld für irgendein da Format ist, jedoch mehr Zuschauer einschalten sollen als für witzige Familienfilmchen aus der VHS-Ära mit dem obligatorischem Football in die Nüsse.

Nachdem ich nun auch schon vor meinem Entschluss Designer zu werden gerne meine Nachmittage damit zugebracht habe Werbung zu gucken, freiwillig, ja sogar bewusst, kann es natürlich jetzt nur schlimmer geworden sein. Und es ist es auch.

Und auf einer meiner ausschweifenden Werbetouren im Netz bin ich über das Portfolio von Patrick Ackmann gestolpert, das neben Bildern von der aktuellen “Switch off illegal downloads, switch on MTV” Kampagne, die Patrick den Red Dot Award ’12 einbrachte, fand ich diese ‘nette’ Printwerbung:

http://this-is-pat.edicypages.com/portfolio/head-shoulders-some

Schaut euch noch die anderen beiden an, das erste finde ich persönlich super, die anderen beiden eher fraglich. Die sind schon irgendwie sehr böse und ich weiß nicht ob ich lachen soll, oder mich nur kopfschüttelnd wegbewegen. Nichts gegen die Werbung, sie führt definitiv zu einer hohen Wiedererkennung, aber wünscht sich Head&Shoulders das wirklich in Verbindung mit ihrem Shampoo?

Bild 1, die Granny beim Duschen gesehen, ist definitiv witzig, ein bisschen skurril, aber nicht makaber. Könnte man nicht eher in dieser skurrilen Welt etwas mehr finden, als gleich den Hund eines kleinen Mädchen zu überfahren?

Hornbach – Wie viel Wahnsinn steckt in dir?

Diese Hornbach Werbung ist genauso makaber und böse, aber viel subtiler in ihrer Vorgehensweise. Man deutet nur an und lässt die Frage offen, was nun mit der Kettensäge geschnitten wurde. Hier nochml Danke an Incline, der mich wieder an diese Werbung erinnert hat.

Was denkt ihr, wie weit darf Werbung gehen? Und inwieweit ist das umworbene Produkt wichtig für die Weite?